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Hallo lieber Leser, liebe Leserin,
hier möchten wir von Zeit zu Zeit Poetisches präsentieren, ein Gedicht, ein Zitat oder Buch- und Musikempfehlungen – worteverlag.de möchte Wege zu Poesie und Intuition öffnen – für ein waches, verbundenes und kreatives Leben. (aktualisiert am 28.09.2022)

Bestellungen für „ich du wir es – Poesie in Gemeinschaften“ gehen umgehend per Post auf die Reise. Wir freuen uns über persönliche Weiterempfehlungen und Eure Rückmeldungen.
Überschüsse aus diesem Buch gehen als Spende an GEN – Deutschland (www.gen-deutschland.de).

Genieße den Herbst, genieße den Moment.

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Buch- Musikempfehlungen zur Inpiration
Thomas Cleary (Hrsg.) – Der Mond scheint auf alle Türen – Zen-Aphorismen großer Meister über die Kunst des Lebens aus innerer Freiheit, O.W.Barth Verlag,1992 – Eine wunderbare Zitaten-Sammlung inklusive einer ebensolchen Einführung in den Geist des Zen.
Michael Ende, Mehr Phantasie wagen – Ein Manifest für Mutige, Thiele Verlag, 2019 – ein feines, kleines Büchlein, Michael Ende pur.
Deng Ming-Dao, Der Taoist von Huashan, Ansata Verlag, 1994 – eine Einführung in 3 Teilen in die Welt des Taoismus am Beispiel des Lebens von Kwan Saihung, von seiner Kindheit bis ins Alter.
Hans Spielmann, Das wiedergefundene Lächeln – Lieder und Gedichte für große und kleine Träumer – von Michael Ende, CD
Theo Fischer, Wu wei – Die Lebenskunst des Tao, rororo, 1996 – wie geht „handeln durch Nichteingreifen, durch Geschehenlassen“, wie geht spontanes Handeln, frei von Absichten der jeweiligen Situation angepasst.
Haiku, Hg. Hans Jürgen Balmes, FISCHER TaschenBibliothek, 2016/2018 – eine schöne Zusammenstellung mit Beispielen sowohl der Haikuheroen Basho, Buson, Issa als auch der Adaption durch die Beatniks und ihren freieren Umgang mit dieser Gedichtform.
Ikkyu Sojun, Im Garten der schönen Shin – Die lästerlichen Gedichte des Zen-Meisters „Verrückte Wolke“, Diederichs Gelbe Reihe, 1990 – eine „Art Till Eulenspiegel des Zen“ im 15. Jahrhundert.
Tomas Tranströmer, Das Große Rätsel – Gedichte, Edition Akzente Hanser, 2005 – Ein neuer Autor in meinem Bücherregal, Haikupoesie aus unserer Zeit, die den Moment und sein Geheimnis in Worte und drei Zeilen verwandelt.
William Carlos Williams, Die Worte, die Worte, die Worte – Gedichte, Suhrkamp Verlag, 1973 – Vorläufer der Beatniks und einer meiner ersten poetischen Entdeckungen und Wegbegleiter als jugendlicher Poet.

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Ein Chinesisches Sprichwort

Wenn du nicht zum Ausdruck bringst, was dir am Herzen liegt,
führt das zu Enttäuschung, Wut, Boshaftigkeit, Krankheit und Tod.

Wenn du aber zu erkennen gibst, was dir am Herzen liegt,
erwächst daraus Lebenskraft, Wärme, Mitgefühl, Großzügigkeit, Gesundheit und Glück
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Gefundene Sätze:
„Ich habe lange gebraucht, um es nicht zu verstehen.“

„Sprache ist das Schiff, nicht der Hafen.“

„Ohne Worte.“